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Den Bedürfnissen anpassen

Saat der Zerstörung

Kommentar

Vor’m Koasa und hinter’m Koasa

Ob der Kaiserwinkl oder das Söllandl vor’m Koasa liegt oder dahinter – die Frage stellt sich den jeweiligen Bewohnern immer wieder. Tatsache ist, dass beide Seiten des Koasas ihren Reiz haben und wichtig ist, dass der Koasabote jetzt schon fast rundherum geht.
Ein Gipfeltreffen wäre so eine Sache. Ich meine ein wirkliches Treffen am Gipfel und nicht so ein Pseudo-Treffen, das die Politik so bezeichnet, weil sie meint, sie selbst sei das Höchste. Ja, so ein Gipfeltreffen hätte schon was an sich. Es heißt ja immer, dass, so auf der Höhe oben, der Geist frei werde und das Leben erst so richtig schön sei. Ich selbst kann das nicht bestätigen, weil ich im Normalfall keine Gipfelgeherin bin. In so einem Fall allerdings würde ich mich auch hinauf zwingen. Denn ein freier Geist bringt doch alle möglichen Ideen hervor und wer weiß, wenn dann die Vorderen und die Hinteren zusammen kommen, dabei vielleicht sogar erkennen, dass der Koasa auch eine attraktive Rückseite hat, dann könnten doch daraus neue Ideen sprießen. Aber was schreib ich da! Manche haben den Gipfel ja sowieso schon überquert, etwa die Organisatoren der „Tour de Tirol“. Die haben schon erkannt, dass die Kombination Berge und See immer zieht: Berglauf im Söllandl und Halbmarathon am Walchsee.
So herrlich so ein Berg ist, er kann auch ganz schön im Weg stehen. Denn selbstverständlich ist es nicht, dass die jeweils Vorderen auch die Hinterseite des Kaisergebirges kennen. Unterm Jahr hat man schließlich keine Zeit dafür und im Urlaub – tja, im Urlaub, da muss man weit weg fahren.
Ja, so ein Treffen am Gipfel der Gefühle und des Glücks, das könnte doch glatt den Berg zwischen den beiden Vorderen des Öfteren überwindbar machen.

Anmerkung:
Die Idee wurde aufgegriffen - es wird ein Gipfeltreffen geben