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Helmut A. Gansterer

Erfolg braucht jeder Mensch

Stefan Verra

Stefan Verra mit Gattin und Sohn

Die Leidenschaft zum Beruf gemacht

Stefan Verra ist erfolgreicher Buchautor, selbständiger Unternehmer und einer der erfolgreichsten Verkaufstrainer im deutschsprachigen Raum. Er und das Trainingsinstitut VBC haben über 30.000 TeilnehmerInnen begeistert und Stefans Vortragstermine reichen bis ins Jahr 2009.

Dabei begann alles recht unspektakulär in Lienz.
Geboren wurde Stefan am 2. April 1973. Sein Vater, der bekannte Holzbildhauer Klaus Verra und seine Mutter Carmen haben ihm viel von seinen Fähigkeiten in die Wiege gelegt. Zu seinen Schwestern Katja - sie lebt mit Ihrer Familie in Mattighofen und Nora - sie arbeitet in Innsbruck als selbständige Ergotherapeutin pflegt Stefan intensiven Kontakt. Katja arbeitet auch seit Jahren in Stefans Unternehmen.
Nach der Volksschule in Lienz begann er sich während seiner Gymnasiumszeit intensiv mit dem Schlagzeugspiel zu beschäftigen und begann nach der Matura Jazzschlagwerk in Wien zu studieren. Nach Abschluss des Studiums war er zehn Jahre lang erfolgreicher Berufsmusiker. Im Studio und auf der Bühnen spielte er u.a. mit Mad Mat Schuh und dem Komödianten und Schauspieler Gerald Pichowetz.
Die wirtschaftliche Seite des Musikgeschäfts hat Stefan schon immer interessiert und so begann er Events zu organisieren. Diese verkaufte er an Veranstalter.
Auf diesem Weg wurde die Firma VBC auf ihn aufmerksam. Letztendlich konnte man ihn dafür begeistern, als selbständiger Franchiseunternehmer einzusteigen. Der Erfolg stellte sich auch dabei recht schnell ein und so war Stefan im abgelaufenen Jahr der erfolgreichste VBC Franchiseunternehmer im mittlerweile auch nach Deutschland expandierten Unternehmen.
Stefan freut sich auch zu seinen Lienzer Wurzeln zumindest indirekt beruflich zurückgekehrt zu sein: „Mit dem Lienzer Reinhold Wurzer (Franchiseunternehmer von VBC) haben wir einen absoluten Klassemann für das Unternehmen gewinnen können. Reinhold und ich bilden ein tolles Team.“

„Immer die Leidenschaft zum Beruf machen - denn dann macht man meist das, was man wirklich gut kann. Die Menschen erkennen das sehr schnell.“
Stefan ist bei VBC „der“ Kompetenzträger wenn es ums Thema „Körpersprache“ geht.
Die scharfe Beobachtungsgabe der Künstleraugen des Vaters und die Fähigkeit auf Menschen zuzugehen von seiner Mutter haben ihm geholfen dieses Know How auszubauen.
So sind auch seine Vorträge keine trockene Wissensvermittlung.
Mit viel Humor, schauspielerischem Talent und beeindruckendem Wissen vermittelt Stefan Tipps und Tricks Körpersprache besser zu „lesen“ und positiver zu „wirken“.
„Meine ZuhörerInnen wissen oft nicht ob sie im Kabarett oder in einem Seminar sitzen – das ist eine hervorragende Art Wissen zu vermitteln und Know How zu transportieren.“
Sein italienisches Temperament und viel Wortwitz während des Gespräches lassen erahnen wie spannend seine Vorträge sind. „Die Menschen müssen so begeistert sein. Sie sollen es nicht erwarten können das Gelernte umzusetzen“ meint er zu seinen Aufgaben als Trainer. Bücher zum Thema Körpersprache sind in den letzten Jahren unzählige erschienen. Bei den Lesern herrscht aber vielfach ein „Halbwissen“ darüber vor, wie ein Mensch einzuschätzen ist, bzw. wird aufgrund einer einzelnen Handlung darüber entschieden. Wenn ein Mensch mit verschränkten Armen vor einem steht, dann muss das, nach Stefan Verras Erfahrung noch lange nicht heißen, dass dieser verschlossen, verklemmt oder abweisend ist. „Ein weit verbreiteter Irrtum ist es, einzelne Körpersignale isoliert zu betrachten“, erklärt Stefan und weiter: „Es müssen mindestens drei Signale erkennbar sein, die alle in dieselbe Richtung deuten.“ Zudem achtet Stefan Verra auf den Zusammenhang. Denn wenn jemand während einer Wintersportveranstaltung mit verschränkten Armen, eingezogenem Kopf und verkrampften Fingern vor ihm steht, dann braucht das noch lange nichts mit Verschlossenheit zu tun haben, sondern kann ganz einfach mit der Kälte zusammen hängen. Als entscheidenden Punkt sieht Stefan jedoch die Veränderung, die sich während eines Gesprächs vollzieht, wenn beispielsweise der verschlossene Partner etwas offener wird.

„Als ich die Einladung erhielt ein Buch zum Thema zu schreiben wurde mir bewusst, dass laut einer Untersuchung nur 10% aller Fachbücher über das 12. Kapitel hinaus gelesen werden. So setzte ich mir zum Ziel, dass mein Buch so leicht und spannend geschrieben sein müsste, dass es auch fertiggelesen wird. Ich habe das Wissen deswegen mit vielen (meinst wahren) Praxisbegebenheiten und humorvollen Beispiele verpackt.“ „Praxisnah und irre unterhaltsam“ bescheinigt ihm ein Top Manager von T-Mobile und der Speed Golf Weltrekordhalter aus Lienz , Arno Lindsberger, hat sogar neue Aspekte in seinem Golfspiel durch das Buch erhalten.
Der Osttiroler Künstler Stefan Haller hat die Karikaturen zum Buch beigesteuert und sind ein weiterer Beleg für den Lienz Bezug des Autors.
Privat lebt er mittlerweile nicht mehr nur in Wien. Gemeinsam mit seiner Frau Sabine, einer gebürtigen Wienerin, hat er einen mehrere hundert Jahre alten Bauernhof in einem Dorf in der Nähe von Retz restauriert.
„Das gibt mir die Ruhe zu arbeiten und mich weiterzubilden. Außerdem genieße ich das Wechselbad von Großstadt und Dorf. Unser Sohn Lorenzo ist jetzt 10 Tage alt und wir glauben, dass er sich hier am Land ebenso wohl fühlen wird wie wir es tun.“

Auch bei der Integration ins Dorfleben haben Stefan und seiner Frau die Offenheit und das Wissen über die Wichtigkeit der Körpersprache viel genützt. „Unser Haus ist nahezu immer offen und es freut uns das das halbe Dorf bei uns wie selbstverständlich ein und aus geht.Hier im Dorf kennen mich die Menschen als den „Lienzer“. Und das macht mich stolz!“