Kefalonia - das griechische Paradies
Melissani Höhle
Seen, Höhlen und quer landein fließendes Wasser
Die griechische Insel Kefalonia ist ein Paradies für Urlauber die Erholung suchen
Auf der Insel Kefalonia können dem Besucher die merkwürdigsten Naturerscheinungen begegnen. Zwischen der star gegliederten Küstenlinie, den zentralen Gebirgen und fruchtbaren Ebenen im Süden der Insel verbergen sich eine Reihe von Seen und Höhlen.
Einige Kilometer von Argostoli befinden sich die sogenannten „Watermills“. Die alten Schöpfräder wurden früher von Meerwasser angetrieben um Getreide zu mahlen. Von hier fließt das Meerwasser laneinwärts. Durch „Katavothres“ – Klüfte also, versichkert das Wasser und setzt unteririsch seinen Weg in den Osten der Insel fort. Vermischt mit Süßwasser tritt es bei der Bucht von Sami in der Melissani-Höhle wieder an die Oberfläche und bildet dort den See von Karavomilos. Diesem eigenartigen Phänomen gingen zwei österreichischen Geologen 1963 auf den Grund: ganz spezielle Strömungs- und Druckverhältnisse sind dafür verantwortlich.
Die Melissani Höhle ist eine Tropfsteinhöhle in der Nähe de Stadt Sami, die mit Wasser gefüllt ist das einen 160 Meter langen 45 Meter breiten und bis zu 36 Meter tiefen See bildet. 20.000 Jahre alte Stalaktiten zaubern eine märchenhafte Stimmung, wenn sich das durch die eingebrochene Decke einfallende Licht an der Oberfläche spiegelt. Die Melissani Höhle ist daher mit einem Ruderboot befahrbar.
Ebenfalls in der Nähe von Sami befindet sich die Tropfsteinhöhle von Drogerati. Die Höhle ist 44 Meter tief und effektvoll ausgeleuchtet. Die mit Stalagmiten und Stalaktiten bewachsene Haupthalle ist immer wieder Schauplatz von Konzerten und fasst bis zu 500 Personen.
Nimmt man den Weg von Sami zurück nach Argostoli über den östlichen Südzipfel der Insel, so kommt man am idyllisch gelegenen Avinthos See vorbei. Der Name des Sees bedeutet „der Bodenlose“. Er liegt in einem Sumpfgebiet in dem viele Quellen sind, die das ganze Jahr Wasser führen und die Gegend bis Poros bewässern – eine Seltenheit auf einer griechischen Insel.
BU: Die Bootsanlegestelle in der Melissani Höhle. Foto: Eberharter
BU: Die Drogerati-Höhle, in der auch der griechische Sänger Mikis Theodorakis bereits ein Konzert gab.
Foto: Eberharter
