Der Regen – ein Segen für das Hahnenkammrennen


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Der Regen – ein Segen fürs Hahnenkammrennen

Auch wenn es paradox klingen mag, der Regen der vergangenen Tage kam den „Pistenmachern“ vom Hahnenkamm äußerst gelegen. „Eine dichte und kompakte Piste zu bekommen geht nicht ohne Wasser“, erklärte Rennchef Axel Naglich vom Kitzbüheler Skiclub. Heuer kam das praktischer Weise vom Himmel und war willkommener als Schnee, den man ohnehin nur von der Piste entfernen hätte müssen.

Erfreulicherweise konnte für das 78. Hahnenkammrennen bereits im November mit der Schneeproduktion begonnen werden und so existiert bereits ein Schneestock von etwas weniger als einem Meter auf der Abfahrts- und etwas mehr auf der Slalompiste.

Die Helfer stehen aber nicht nur bei der Pistenpräparierung im Einsatz. Auch 18.000 Stangen müssen eingebracht werden, 13 km Zuschauerzäune werden gespannt und vieles mehr, was zur Sicherheit der Rennläufer und der Zuschauer beiträgt.

Natürlich hoffen die Veranstalter, dass es vor dem Rennen noch einmal richtig kalt wird. Sie sind aber auch schon zufrieden, wenn es schön feucht bleibt, denn es wurde eine gute Basis für die Pisten geschaffen, wofür man viel Geschick braucht, denn, so Herbert Hauser „Pistenherstellen ist nicht wie Kuchenbacken, wo man ein Rezept hat und weiß, was dabei herauskommt, wenn man sich daran hält.“ Eine Nebelnacht kann wieder vieles zugrunde richten.

FIS-Renndirektor Hannes Trinkl ist jedenfalls begeistert und gab sein Okay. Die Zielsetzung ist es natürlich, für alle Starter, vom ersten bis zum letzten, gleich Verhältnisse zu schaffen. Das entspricht aber eher der Theorie. „Allerdings“, so Stefan Lindner, Chef der Slalompiste, „verfolgen wir die Auswertung, die aufzeigt, wie viele Läufer mit hohen Startnummern nach vorne fahren können. Da sind wir mit dem Ganslernhang gut dabei.“

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Die Schneekontrolle verlief positiv

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FIS Renndirektor Hannes Trinkl

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FIS-Renndirektor Hannes Trinkl und KSC-Rennchef Axel Naglich

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Slalom-Pistenchef Stefan Lindner und KSC Präsident Michael Huber