Manchmal geschehen schlimme Dinge


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„Manchmal geschehen schlimme Dinge – schenke ihnen einfach keine Aufmerksamkeit“  – Dalai Lama

 

Egal ob in der Familie, in der Nachbarschaft, im Staat oder in der Welt. Tagtäglich werden wir mit mehr oder weniger schlimmen Dingen konfrontiert. Die Nachrichten in Radio und Fernsehen strotzen nur so davon. Doch was bringt uns das Wissen, dass bei einer Explosion in China fünf Menschen ums Leben gekommen sind?

 

Als vor einigen Jahren die Flutkatastrophe in Thailand geschah, war das sicherlich ein absolut negatives Ereignis. Was ich aber noch viel schlimmer fand, das war ein Jahr später, als man die ganze Tragödie in den Medien wiederholte. Die Zuschauer wurden wiederum mit diesem Leid von damals konfrontiert. Wozu? Wer hat einen Nutzen von solchen Bildern, außer jene Sender, die mit der Ausstrahlung Geld machen? Auf die eigene Psyche, auf das Wohlbefinden und die Zuversicht, wirken sich derartige Dinge absolut negativ aus.

 

Zum Jahreswechsel gibt es bei den meisten Medien einen Jahresrückblick. Was bringt es, diese vergangenen Ereignisse wieder in den Mittelpunkt zu stellen? Wer profitiert davon? Wer ärgert sich darüber, dass die Dinge immer und immer wieder aufgewärmt werden?

 

Anders ist es mit gewissen Ereignissen der Geschichte, die man kennen sollte, um Zusammenhänge zu wissen, die sich oftmals auf die Gegenwart auswirken.  Aber dafür interessieren sich ohnehin die wenigsten, schließlich sind sie vollauf damit beschäftigt, sich über die Tagesaktualitäten zu empören.

 

Der weite Blick vom Jungfraujoch in der Schweiz © Eberharter

Manchmal geschehen schlimme Dinge – schenke Ihnen einfach keine Aufmerksamkeit. Denn wo du deine Aufmerksamkeit hin wendest, das erhält Energie und das verstärkt sich.

 

Schaffe dir stattdessen deine eigene Aufmerksamkeits-Plattform, erfülle sie mit Leben und erfreue dich an Positivem. Damit hebst du deinen Serotoninspiegel an, dein Wohlgefühl steigt und damit auch die Möglichkeit, anderen in schwierigen Zeiten behilflich zu sein.